Folgende Themen finden Sie auf dieser Seite:
- Pädagogische Zielsetzung
- Aufnahme Ihres Kindes in der Kita
- Das Krippenkonzept
- Sprachföderung im Kindergarten
- Das Kita-ABC
Pädagogische Zielsetzung
"Du hast das Recht, genauso geachtet zu werden, wie ein Erwachsener. Du hast das Recht, so zu sein wie du bist. Du musst dich nicht verstellen und so sein, wie es die Erwachsenen wollen. Du hast das Recht auf den heutigen Tag, jeder Tag gehört dir, keinem sonst. Du, Kind, wirst nicht erst Mensch, du bist Mensch." (Janusz Korczak) |
Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist der situationsorientierte Ansatz, außerdem fließen Elemente der Reggio- und auch der Montessori-Pädagogik getreu dem Motto „Hilf mir, es selbst zu tun“ ein.
Diesen pädagogischen Richtungen liegt ein bestimmtes Menschenbild zugrunde, das sich für uns in folgenden Aussagen widerspiegelt:
"Wir sehen die Kinder als eigenständige und kompetente Menschen, die in der Lage sind, sich ihre Umwelt aktiv anzueignen."
„Die Freiheit des Kindes, sich allein oder mit anderen in seinen täglichen Erfahrungen auszuprobieren, zu messen, zu festigen, erfordert von Seiten des Erwachsenen einen großen Respekt und großes Vertrauen, aber auch Bewusstsein und Fähigkeiten.“ (A. Gambetti, Fachtagung Reggio, 1985)
„Jedes Kind hat das Recht zu lernen, zu spielen, zu lachen, zu träumen, zu lieben, anderer Ansicht zu sein, vorwärts zu kommen und sich zu verwirklichen.“ (Hall-Denis-Report)
Es ist unsere Aufgabe, die Kinder auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen - gemeinsam mit ihnen den Lebensraum Kindergarten zu gestalten. Wir wollen die natürliche Neugierde des Kindes und seine Freude am eigenen Tun erhalten und fördern, in dem ihm eigenen Entwicklungstempo.
Wichtige pädagogische Ziele sind für uns:
– Förderung von Selbstbewusstsein und Selbständigkeit
– Förderung der sozialen Kompetenzen wie Rücksichtnahme und Toleranz
– Unterstützung bei der Aneignung von Sachkompetenz und Wissen
– Förderung der Grob- und Feinmotorik
– Sprachförderung
– Ermöglichen von Umwelt- und Naturerfahrungen
– Gelegenheiten bieten, den natürlichen Bewegungsdrang auszuleben.
Wir möchten diese Ziele erreichen, indem wir eine für das Kind anregende Umgebung schaffen und das Lernen in Alltagssituationen fördern.
Das Freispiel hat für uns einen sehr hohen Stellenwert, hier kann das Kind sich in vielfältigster Weise erproben und es dient uns als Grundlage für Beobachtungen und Dokumentationen. So entstehen oft gezielte Angebote und Projekte, die dann mit den Kindern weiter entwickelt werden.
Aufnahme Ihres Kindes in die Kita
Liebe Eltern,
schön, dass Sie Ihr Kind in unserer Kindertagesstätte anmelden möchten.
Folgende Schritte sind bis zum Besuch Ihres Kindes in der Kindertagesstätte zu tun:
• Anmelden des Kindes bei der Verbandsgemeindeverwaltung in Nassau, Sozial- und Schulverwaltung. Ihre Anmeldung wird auf der Anmeldeliste vermerkt. Das Anmeldeformular können Sie sich hier ausdrucken.
• Ab dem 2. Geburtstags Ihres Kindes: Möglichkeit der Teilnahme am Eingewöhnungs-treffen: Kasper's Zwergenclub, Termin: einmal im Monat (siehe auch Nassauer Land) für alle zukünftigen Kindergartenkinder ab 2 Jahren zusammen mit ihren Müttern/Vätern. Wir treffen uns zum Kennen lernen, Spielen und Erzählen.
• 6 – 8 Wochen vor dem ersten Kindergartentag:
Vereinbaren Sie bitte telefonisch ein Aufnahmegespräch mit der Leitung der Kindertagesstätte: Monika Bär.
• 4 – 6 Wochen vor dem ersten Kindergartentag:
Aufnahmegespräch: Eltern, aufzunehmendes Kind, Kita-Leitung und zuständige Erzieherin.
Themen: Terminierung der Eingewöhnungszeit, wichtige Informationen zum Alltag, Kennenlernen der Einrichtung, Ausgabe wichtiger Formulare.
• 2 – 3 Wochen vor dem ersten Kindergartentag:
Eingewöhnungszeit mit einer Bezugsperson, bitte planen Sie mindestens 1 - 2 Wochen (bei Krippenkindern mindestens 3 Wochen) ein! Wir führen die Eingewöhnung nach dem Berliner Modell durch.
Falls Sie noch Fragen haben, stehen wir Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung und freuen uns schon jetzt auf eine gute Zusammenarbeit.
| P.S. Ganz so früh brauchen Sie Ihr Kind bei uns nicht anzumelden. Es reicht maximal 1 Jahr vor dem geplanten Beginn. |
Das Krippenkonzept
Das Zwergennest unserer Kindertagesstätte bietet Betreuungsplätze für 10 Kinder ab 12 Monate.
In der Gruppe arbeiten ganztags zwei Erzieherinnen , die an mehreren Fortbildungsmaßnahmen zum Thema Krippenerziehung teilgenommen haben.
Die Betreuungszeiten sind: Mo. – Do. : 7.15 – 16.00 Uhr und Fr.: 7.15 – 15.00 Uhr.
Die Kinder der Krippengruppe haben den Vorteil, das gesamte obere Stockwerk nutzen zu können.
Dort befindet sich ein großzügiger Gruppenraum mit verschiedenen Spielbereichen. Ein separater Schlafraum mit Betten ermöglicht den Kindern in gemütlicher Atmosphäre das Einschlafen.
Außerdem gibt es eine schöne „Zwergenküche“, in der die Mahlzeiten in angenehmer Umgebung eingenommen werden. |
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| Der weiträumige Flur wird als zusätzlicher Spielbereich zum Klettern, Bobbycar fahren, Ball spielen usw. genutzt. |
Natürlich stehen ein Wasch- und Wickelraum, sowie Waschbecken und Toiletten zur Verfügung. |
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| Über die große Außentreppe gelangt die Krippengruppe schnell und unkompliziert auf das Außengelände, das im hinteren Bereich speziell auf die Bedürfnisse der Kleinkinder ausgelegt ist. |
Unsere pädagogische Zielsetzung in der Kleinkinderbetreuung ist es, den Kindern, die uns anvertraut sind, ein Zuhause zu geben in dem sie sich wohlfühlen.
Denn Zuhause bedeutet: Ein Platz, wo menschliche Grundbedürfnisse befriedigt werden und das Kind sich entwickeln kann aus dem Gefühl heraus:
Ich werde wertgeschätzt, geliebt und damit angenommen ! |
Alle Kinder bauen in ihren ersten Lebensmonaten besondere Beziehungen zu den Personen ihrer engsten Umgebung auf, in der Regel zumindest zu ihren Eltern. Diese Beziehungen nennt man Bindungsbeziehungen. Diese Bindungsbeziehungen sind ein wichtiger Faktor im Rahmen des kindlichen Anpassungsverhaltens. Die Anwesenheit der Eltern in der Kindertagesstätte wird entbehrlich, wenn das Kind zu seiner Erzieherin eine solche Beziehung aufgebaut hat und die Erzieherin an Stelle der Eltern die Funktion einer sicheren Basis für das Kind übernehmen kann. Daher arbeiten wir bei der Eingewöhnung der Kinder nach dem „Berliner Modell“. Dies ist ein Modell, bei dem die Eltern aktiv mitarbeiten um dem Kind den Einstieg und die erste Loslösung zu erleichtern.
Ein Tag im Zwergennest in der KiTa:
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| Ab 7.15 Uhr können die Kinder in die Krippe gebracht werden. |
Für das Ankommen braucht jedes Kind unterschiedliche Rituale und Zeit. Eine erste Freispielzeit gibt hierfür Gelegenheit. |
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| Dann wird in gemütlicher Runde gefrühstückt. Jeden Donnerstag gibt es ein Frühstücksbufett. |
Jeden Mittwoch können die Zwerge die große Turnhalle der Kindetagesstätte nutzen. Oft gestalten wir diese Bewegungszeit gemeinsam mit dem Mininest. |
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| | Viele Aktivitäten je nach Wetterlage drinnen oder draußen füllen den Tag der Krippenkinder mit vielen neuen Erfahrungen. |
Um 11.30 Uhr gibt es Mittagessen. Kleinere Kinder, die noch nicht an der gemeinsamen Mahlzeit teilnehmen können, werden individuell früher gefüttert und gehen bei Bedarf auch früher schlafen. | |
| | Und danach ……psst! |
Der Ablauf des Nachmittags wird weitgehend vom individuellen Wachwerden der Kinder bestimmt. Jedes Kind hat seine eigene Schlafzeit und benötigt eine unterschiedliche Aufwachphase. Diese schließt mit einem kleinen Nachmittagsimbiss (Obst, Kekse) ab. Während der folgenden Freispielphase werden die Kinder nach und nach abgeholt. Der Tag in der Krippe ist zu Ende.
Sprachförderung im Kindergarten
Neben der alltäglichen Sprachförderung finden bei uns im Rahmen der vom Land geförderten Initiative „Bildung von Anfang an“ Sprachförderkurse für Kinder mit besonderem Förderbedarf statt. Die Kurse werden von einer qualifizierten Sprachförderkraft geleitet und richten sich in erster Linie an unsere Vorschulkinder.
Des weiteren haben die Kinder ab etwa vier Jahren die Möglichkeit, das „Schlaumäuse“-
Sprachförderprogramm zu nutzen, dass neben verschiedenen sprachlichen Fähigkeiten
auch die Medienkompetenz der Kinder schult.
Sprache ist der Schlüssel zur Welt. Über Sprache nehmen Kinder Kontakt zu ihrer Umwelt auf und stellen Beziehungen zu anderen Menschen her.
Die Entwicklung von Sprachkompetenz ist grundlegend, um sich am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben aktiv und verantwortungsvoll zu beteiligen. Schulerfolg und beruflicher Erfolg hängen in großem Maß vom gelungenen Spracherwerb und der Qualität sprachlicher Fähigkeiten ab. Sprachförderung im frühen Kindesalter ist deshalb eine Maßnahme, um Bildungschancen von Kindern zu verbessern.
Sprachförderung braucht Beziehung:
– Aufmerksamkeit
– Kontakt zu anderen Partnern
– Geborgenheit im Kreis der Gruppe
– Gefühl, ernst genommen zu werden
– Gefühl, Zeit ist da für mich
– Erleben von Selbständigkeit und Selbstwirksamkeit
– echte Beziehung in Augenhöhe.
Kita-ABC
Alle wichtigen Infos zu unserer KiTa können Sie auf einen Blick im KiTa-ABC nachlesen.








